Wind in den Pappeln - 20.-23.01.2011
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Schauspiel von Gérald Sibleyras
Deutsch von Marielle Silhouette und Frank Lorenz Engel
Regie: Michael Rumpf
24.05.2011 Gastspiel in der Parkresidenz Alstertal, Tel. 606080
Inhalt
Gustave, René und Fernand, drei alte Veteranen, haben die kleine Terrasse auf der Rückseite ihres Altersheims, einschließlich einer steinernen Hundeskulptur, in Besitz genommen. Neben dem Kampf gegen Schwester Madeleine, die scheinbar mächtige Direktorin, versuchen die drei, die Zeit herum zu kriegen – die natürlich wunderbar ganz von allein vergeht.
Die Angst, dass sie sich zu schnell dem Ende zuneigt, steht aus- und unausgesprochen im Raum. Alle drei sind in Wirklichkeit niemals jung gewesen. Und trotzdem oder gerade deswegen gibt es Träume, Streitereien, Pläne, Lügen, Aufschneiderei; die drei Männer sind verunsichert und machtlos, aber entschlossen zu leben, koste es, was es wolle.
Die Pappeln auf dem gegenüberliegenden Hügel, deren Wipfel sich im Wind wiegen, während die Männer auf ihrer Seite nicht den kleinsten Hauch abbekommen, weckt ihre Neugier. Der Plan, eine Exkursion dorthin zu unternehmen und das Phänomen zu untersuchen, gewinnt Konturen.
Die durch das Rauschen des Windes in den Pappeln geweckte Lebenslust, die Wünschen neuen Auftrieb gibt wie ein Windstoß dem Segel, beweist wieder einmal die unwiderstehliche Komik der Hoffnungslosigkeit. Müsste man nicht lachen, würde man weinen.
Mit
Kurt Finger als Gustave
Willi Kühl als Fernand
Jochen Schneider als René
sowie Nina Reichstein als Schwester Madeleine
Hinter der Bühne
Regieassistenz - Monika Nissen
Kostüme, Requisiten - Beatrice Rumpf, Monika Nissen
Inspizienz - Uwe Kautz, Beatrice Rumpf, Monika Nissen
Soufflage - Inge Finger
Ton - Johannes Gondolatsch
Licht - Gerald Geib
Bühne - Manfred Schacht und Team
„Hundezüchter“ - Joelle Peters, Walter Hoger
Programmheft - Willi Kühl, Thomas Hein
Regie: Michael Rumpf
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Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin



